TO-JUDO-KAN
Ratzeburg
 
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Landesmeisterschaften U12: Drei TJK-Youngster ganz oben

Trotz morgendlichem „hitzefrei“ waren sie am Nachmittag mit den Trainingskameraden schon wieder auf der Matte aktiv: Die erfolgreichen U12-Landesmeister und Vizemeister (mit Medaillen, vorne v.li.) Leon Hoppe, Karam Rustamyan und Lotta Dressler

Bei den Bezirksmeisterschaften hatten die jüngsten Kämpfer des To-Judo-Kan Ratzeburg gleich sieben Medaillen abgefischt – bei den Landesmeisterschaften in Neumünster setzten nun drei der U12-Kämpfer noch einen drauf: Karam Rustamyan wurde Landesmeister, Leon Hoppe und Lotta Dressler holten sich umjubelte Vizetitel.

Während der letztjährige Landesvizemeister Finn Ehlers krankheitsbedingt passen musste, durfte die junge Bezirksvizemeisterin Emma Anckerholdt Erfahrung sammeln. Ihre Teamkollegen David Merch und Matti Barczynski – beide drittplatziert im Bezirk – schlugen sich wacker und schieden nur knapp im Kampf um Bronze aus. Bis in den Endkampf setzte sich aber Lotta Dressler (-30kg) durch. Sie kämpfte sich bei ihrer ersten großen Meisterschaft bis ins Halbfinale souverän durch und gewann dort mit 3:0 Kampfrichterstimmen. Im Endkampf war für die neunjährige Gelb-Orangegurt-Trägerin aber Endstation. Ebenfalls eine Silbermedaille erkämpfte sich der ein Jahr jüngere Leon Hoppe. Das Supertalent, das erst seit einem Jahr Judo macht, erst eine Gurtprüfung abgelegt hat und als Jüngster in seiner Wettkampfklasse (-28kg) startete, setzte sich mit vorzeitigen Punktwürfen durch, wurde im Finale mit einem Tomoe-nage (Kopfwurf) aber ebenfalls voll erwischt. Die beiden frisch gebackenen Landesvizemeister schafften aber neben dem Podestplatz aber auch den Sprung in den Talentpool des JVSH.

Der letztjährige Landesmeister Karam Rustamyan (+46kg) wiederholte seinen Erfolg und setzte sich in der Vorrunde mit Punktwürfen und starken Haltegriffen ungefährdet durch. Im spannenden Endkampf schien er die Goldmedaille schon sicher, als er seinen Kontrahenten mit einem Konterwurf auf die Matte legte. Das oberste Kampfgericht nahm die Wertung jedoch zurück, der junge TJK-Kämpfer musste noch dreißig Sekunden zittern. Dann hatte er sich mit 3:0 Kampfrichterstimmen als der deutlich aktivere Akteur aber durchgesetzt und seinen Landestitel verteidigt.