TO-JUDO-KAN
Ratzeburg
 
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Geehrte Schwarzgurte beim To-Judo-Kan

Vorbildlich in ihrem Einsatz für den Judosport und den hiesigen To-Judo-Kan: Die Trainer und Vorstandsmitglieder Mareike Schnoor (li) und Rainer Welbers sind mit dem dritten und fünften Dan-Grad ausgezeichnet worden.

Beim To-Judo-Kan Ratzeburg standen einmal nicht die Wettkämpfer im Vordergrund. Diesmal ging es um die Trainer: Mareike Schnoor beeindruckte mit der besten Kata die Prüfer des hiesigen Landesverbandes und bekam den 3. Dan (Schwarzgurt), Cheftrainer Rainer Welbers wurde beim Verbandstag des JVSH für seine Verdienste um den Judosport sogar der 5. Dan überreicht.

Die 30-jährige Mareike Schnoor, seit 23 Jahren TJK-Mitglied und ihrem Heimatverein trotz Zweitstartrechts für die Regionalliga-Frauen von Budokan Lübeck immer treu, brillierte in Itzehoe gemeinsam mit ihrem Lübecker Partner Stephan Claasen (Budokan) vor dem Prüfungsgericht. „Eine tolle Vorstellung und herausragende Prüfung“, bescheinigte der Dan-Beauftragte Erwin Schulan aus Kiel, nachdem das Lübeck-Ratzeburger Duo die Gegenwurf-Kata demonstriert hatte. Das halbe Jahr intensiven Kata-Trainings hatte sich für die engagierte Grundschullehrerin (Mathe, Sport) gelohnt. Und die Nachwuchskämpfer des TJK dürfen sich freuen, da ihre nun hochdekorierte Trainerin nach Studium und Referendariat mit frisch gebautem Domizil wieder fest in Ratzeburg angekommen ist.

Für ihren Trainer Rainer Welbers (67), der inzwischen mehreren Generationen das Judo-ABC beigebracht hat, gab es beim Verbandstag eine ganz besondere Ehre: Für seine „besonderen  Verdienste zur Förderung des Judosports in Schleswig-Holstein“ wurde ihm in der Stadthalle in Neumünster der 5. Dan verliehen. Die JVSH-Vorsitzende Cordula Schwarten betonte seinen unermüdlichen Einsatz für Kinder und Jugendliche, der ihn immer noch fast jedes Wochenende zu den Wettkämpfen des Nachwuchses in die Sporthallen im Land treibt. Und dass das Gründungsmitglied des 1972 erstandenen TJK im wöchentlichen Trainingsbetrieb seinen Mann auf der Matte steht, ist ohnehin seit Jahrzehnten vorbildlich. So war es auch selbstverständlich für den Ratzeburger, am Tag nach seiner Ehrung mit neun Schülern zu den Landesmeisterschaften der U12 zu fahren, die durch Mika Friedrichs, Sabine Schaffer und Leonie Köhler immerhin drei bronzene Plaketten in die Inselstadt brachten.